10 effektive Tipps bei Heuschnupfen:

1. Richtig lüften

Die beste Zeit zum Lüften in urbanen Lebensräumen ist vormittags. Zwischen 6 und 8 Uhr morgens herrscht die geringste Pollenbelastung in der Luft. Auf dem Land lebende Personen sollten besser abends lüften, da die Pollenkonzentration hier zwischen 20 und 24 Uhr am niedrigsten ist. An windigen Tagen ist es ratsam, die Fenster geschlossen zu halten.

2. Abends duschen

Allergiker sollten ihre Körperpflege auf den Abend verlegen und immer die Haare mitwaschen, da ansonsten die Pollen auf die Bettwäsche (insbesondere das Kopfkissen) gelangen und Pollen unvermeidlich eingeatmet werden.


3. Pollen aus dem Schlafzimmer fernhalten

Pollen sollten so gut wie möglich aus dem Schlafzimmer ferngehalten werden. Verlegen Sie daher das Wechseln der Kleidung in einen anderen Raum als den Schlafbereich und bitten Sie auch Ihren Partner, das An-, Aus- bzw. Umziehen in diesem Zimmer zu vermeiden.

4. Führen Sie ein Allergietagebuch

Es ist wichtig, den Verlauf der Allergie genau zu beobachten. Verbessert oder verschlechtert sich der Zustand an dem einen oder anderen Tag? Nur mit dem passenden Allergietagebuch können Sie die Allergie genau im Auge behalten und mit dem Arzt Ihres Vertrauens eine perfekte Vorgehensweise finden, um die Symptome zu lindern.


5. Sonnenbrille tragen

Eine Sonnenbrille hilft, den Kontakt der Augen mit Pollen einzudämmen. Für Kontaktlinsenträger gilt: In der Allergiezeit lieber Brille statt Kontaktlinsen tragen.

6. Freiluftsport vermeiden

Vermeiden Sie Sport im Freien. Schwere körperliche Anstrengungen sind während der Allergiezeit tabu. Beim Sport an der frischen Luft werden Allergene eingeatmet. Diese können zu Atemnot oder anderen allergischen Reaktionen führen. Verlegen Sie daher das Training besser ins Hallenbad oder ins Fitnessstudio. Wer auf ein Work-out im Freien nicht verzichten möchte, sollte dafür die Zeit nach einem Regenguss nutzen.


7. Die Nase von Pollen befreien

Eine Nasenspülung mit Kochsalz hilft, die Nase von Pollen zu befreien. Auch ein Dampfbad mit Kochsalzlösung hilft, die Nasenschleimhaut zu befeuchten, und bekämpft damit den unangenehmen Juckreiz.

8. Auf Kreuzallergien achten

Allergiker sollten zur Allergiesaison besonders auf ihre Ernährung und dabei speziell auf Kreuzallergien achten. Wer beispielsweise auf Birke oder Haselnuss allergisch reagiert, sollte unter anderem auf Äpfel, Karotten oder Nüsse verzichten, da diese die Symptome verstärken können. Wer Obst und Gemüse allerdings abkocht oder einfriert, tötet damit die Allergene ab.


9. Pollen-Auszeit nehmen

Verreisen Sie im Urlaub in die Berge oder ans Meer. Hier ist die Pollenbelastung besonders gering. Frühling und Sommer können entspannt genossen werden.

10. Pollenkalender

Nutzen Sie einen Pollenkalender. Damit können Allergiker erkennen, wann welche Blütenpollen am stärksten fliegen. Durch den Klimawandel hat sich die Pollenzeit verlängert – sie beginnt früher im Jahr und hält bis in den Spätsommer an.