Spricht man bei Heuschnupfen von Vorbeugung, geht es um zwei verschiedene Aspekte: einmal um die Vorbeugung des Heuschnupfens selbst und einmal um die Vorbeugung der Beschwerden, die durch den Heuschnupfen ausgelöst werden.

Heuschnupfen vorbeugen

Die Ursache des Heuschnupfens ist noch nicht gänzlich geklärt, jedoch sind einige Faktoren bekannt, die dazu führen können, dass man Heuschnupfen entwickelt. Einerseits ist dies die genetische Veranlagung: Leiden beide Elternteile an allergischem Schnupfen, dann liegt die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind Heuschnupfen entwickelt, zwischen 60 und 80 %. Auch zu kurzes Stillen oder zu wenig Kontakt mit möglichen Krankheitserregern kann dazu führen, dass man Heuschnupfen bekommt. Doch selbst wenn diese Kriterien nicht erfüllt sind, ist es immer noch möglich, diese Form von Allergie zu entwickeln.

Vorbeugung der Heuschnupfen-Beschwerden

Ein wichtiges Tool zur Vorbeugung ist der Pollenflugkalender bzw. die aktuelle Pollenvorhersage. Dadurch weiß man immer Bescheid, an welchen Tagen besonders heftige Beschwerden auftreten können und an welchen Tagen nicht. Während der Pollensaison empfiehlt es sich außerdem, vor dem Schlafengehen die Haare gründlich mit Wasser abzuspülen. So werden Pollen, die sich tagsüber in den Haaren festgesetzt haben, ausgewaschen und gelangen nicht ins Schlafzimmer. Getragene Kleidung sollte ebenfalls nicht im Schlafzimmer abgelegt werden.

Weitere Tipps zur Vorbeugung finden Sie unter: 10 Tipps bei Heuschnupfen