Wer jetzt niesen muss, ist vielleicht gar nicht erkältet. Die Pollen der Frühblüher Hasel und Erle beginnen zu fliegen.

Jetzt wo das Wetter wärmer und trockener wird beginnt und wir uns wieder öfter vor die Haustüre wagen, spüren Allergiker, dass die ersten Pollen in der Luft liegen. Wenn dieser Tage die Nase läuft, handelt es sich vielleicht gar nicht mehr um eine winterliche Erkältung, sondern bereits um einen allergischen Schnupfen.

Hasel und Erle eröffnen die Pollensaision

Die Frühblüher Hasel und Erle machen sich an vielen Orten zum Blühen bereit. Wenn es trocken bleibt und die Temperaturen über fünf Grad plus klettern, beginnen diese Wildsträuche zu blühen. Insbesondere am Nachmittag und am frühen Abend können diese Pollen bereits spürbar werden. Da die Luft gut durchmischt ist, verteilen sich die Pollen. Die Belastung ist nicht nur unmittelbar neben der Pflanze zu spüren. Als nächste Blüte wird die Birke erwartet.

Gesundheitsrisiko Allergie

Allergien sind mit Symptomen wie dem allergischen Schnupfen und tränenden, roten Augen zunächst einmal lästig. Der Leidensdruck ist gering und reicht oft nicht aus, dass Allergiker einen Arzt aufsuchen. Auch wenn Sie nicht besonders unter der Allergie leiden: eine Abklärung zahlt sich aus. Allergien sind mit einem erhöhten Asthma Risiko verbunden. Nur wer eine Diagnose hat, kann lernen die richtigen Allergene zu vermeiden.

Allergenvermeidung

Der beste Weg, mit er Allergie umzugehen ist, da wo es möglich ist, das Allergen zu vermeiden. Das bedeutet: den Pollen aus dem Weg gehen. Dabei hilft der Pollenwarndienst. Das Service der Meduni Wien sammelt Daten zum Pollenflug und zur Wetterlage und gibt Auskunft zu welcher Tageszeit die Belastung mit welchen Pollen hoch ist. Mit Hilfe der Webseite und App können Allergiker Planen, wann Sie im Freien Bewegung machen.