Leidet man unter einer Haustauballergie richtet sich die allergische Reaktion nicht gegen den Hausstaub, sondern gegen Milben-Kot. Genau genommen muss also von einer Hausstaubmilbenallergie gesprochen werden. Milben sind kleine Spinnentiere, die jede Wohnung bevölkern, egal wie sauber diese ist. Bis zu 4.000 Milben sind in einem Gramm Hausstaub enthalten.

Was kann man gegen Hausstaubmilben tun?

  1. Mit einem sogenannten „Milbentest“ kann man die aktuelle Milbenbelastung in der Wohnung messen. Erhältlich sind diese Tests in der Apotheke.
  2. Wechseln Sie Ihr Gewand nicht im Schlafzimmer.
  3. Haustiere sollten nicht ins Schlafzimmer gelassen werden.
  4. Staubfänger wie Stofftiere, Teppiche, Vorhänge oder auch Pflanzen sollten aus dem Schlafzimmer entfernt werden.
  5. Die Bettwäsche muss regelmäßig gewechselt werden und bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Bei besonders starker Allergie können sogenannte Allergiebezüge verwendet werden. Diese speziellen Überzüge sind milbenundurchlässig.
  6. Einmal im Jahr sollte auch die Matratze gereinigt werden.
  7. Die Wohnung muss regelmäßig geputzt werden. Hier ist ein Staubsauger mit Mikrofilter empfehlenswert.